Auf der rechten Seite des Kupferstichs ist der „Die Eyder Fluss“, gegenüber am linken Rand liegt „Die Bawer See“. In der Mitte befindet sich die Stadt Rensburg, von Gräben und Schanzen umgeben. Rechts oben ist „Des Feindes Läger“. Rechts unten steht die Legende: A–CC. Die kurze, oben angeführte Inschrift steht in einem quadratischen Zierfeld ebenfalls auf der rechten Seite des Kupferstichs.
Auf dem Bild befindet sich das Schloss Heldrungen, das auf einer Ebene liegt, im Hintergrund sind Berge, im Vordergrund der Fluss Unstrut, dieser ist mit einer Brücke überspannt. Links oben in einem separaten Feld ist die Burg vor der Belagerung abgebildet. Gegenüber, auf der anderen Seite, befindet sich ein Grundriss der Burg; in der Mitte auf einem auseinandergefalteten Band steht die kurze Erklärungsinschrift. Links unten ist der Querschnitt eines Befestigungsbaus aufgezeichnet, daneben steht die Legende: A G.
Auf dem Bild befindet sich die Festung Hulst, von zwei Seiten vom Wasser umgeben, darauf schwimmen diverse Wasserfahrzeuge. Links oben kommt es zu einem Kavalleriezusammenstoß. Links unten befindet sich eine längliche ungewöhnliche Ansicht von Hulst, von der Festung feuern Kanonen. Die oben wortwörtlich angeführte kurze Inschrift steht in der rechten oberen Ecke.
Es handelt sich um ein Bild, das den Beginn der Schlacht bei Jankau (Jankowitz) darstellt. Die oben angeführte Inschrift steht auf einem auseinandergefalteten Band links oben. In der Mitte sind umfangreiche Kämpfe sowie die Flucht der kaiserlichen Armee abgebildet. Einige Dörfer in der Umgebung stehen in Flammen. Im Vordergrund ist eine kleine Kapelle aufgezeichnet, wahrscheinlich die, zu der Götz mit seiner Einheit kommen sollte, um den strategisch wichtigen Hügel zu besetzen. Tatsächlich verirrte sich Götz jedoch, konnte seine Aufgabe nicht erfüllen, und daher seien die Kaiserlichen in der Schlacht komplett geschlagen worden.
Auf dem Kupferstich befindet sich eine weitläufige, hügelige Landschaft um Jankau (Jankowitz) bei Wotitz. Jankau (Jankowitz) ist auf der linken Bildseite abgebildet. Im Vordergrund befinden sich ein Wald und ein Hügel mit einer Kirche. Vier Ortschaften brennen, an einigen Orten befinden sich feuernde Artilleriebatterien. Links oben unweit eines mit dem Buchstaben „L“ bezeichneten Ortes ist ein Sammelplatz der schwedischen Armee. Der latein-deutscher Text steht über dem Bild.
Der Kupferstich stellt schematisch die Positionen der kaiserlich-bayerischen sowie der schwedischen Armee dar. Als typisches Merkmal der Schlachtpläne während des gesamten 30-jährigen Kriegs galt die Aufstellung der Infanterie in der Mitte der Schlachtformation, während die Kavallerieschwadronen an beiden Flanken aufgestellt standen. In der schwedischen Armee waren jedoch zwischen den Kavallerieformationen noch Formationen mit 40 Musketieren positioniert. Diese Taktik wurde bereits vom König Gustav Adolf II. eingeführt und zum ersten Mal in der Schlacht bei Breitenfeld (unweit von Leipzig, am 7. September 1931) angewandt. Die Kavallerie litt jeweils an unzureichender Feuerkraft. Und eben dieser Umstand änderte sich durch die zusätzliche Stellung von Musketieren. Die Kavallerie konnte sich somit auf Feuerunterstützung verlassen, falls sie angegriffen wurde. Vor dem Angriff dagegen störte das dauerhafte Feuer der Musketiere die feindlichen Reihen, und die Kavallerie konnte viel rasanter angreifen. Dieser Kupferstich zeigt jedoch leider nicht die Position der Artillerie. Auch hier wurden von der schwedischen Armee ein paar Neuheiten eingeführt. Die Kanonen standen während der ganzen Schlacht nicht mehr in einer Position. Gustav Adolf II. führte leichtere regimentálním dělostřelecké kusy ein, diese wurden bei jeder Infanterieformation eingesetzt. Gerade diese leichten Kanonen halfen im beträchtlichen Maße zum schwedischen Sieg bei Jankau (Jankowitz). Die schwedische Armee war stolz auf ihre taktischen Neuheiten und konnte sie beim Kämpfen, wie in der Schlacht bei Breitenfeld im 1631 oder bei Jankau (Jankowitz) im 1631, vollständig anwenden.
Auf dem Bild befindet sich eine bergige, ziemlich bewaldete Landschaft, die durch einige kleine Flüsse geteilt wird. Unmittelbar am linken Blattrand befindet sich die Stadt Jankau (Jankowitz). Im Vordergrund links ist eine kleine Szene mit zwei Reitern abgebildet, einer von ihnen zeigt mit seiner rechten Hand die Richtung. Die Schlacht spielt sich auf einer ziemlich großen Fläche ab, die Kaiserlichen sind offensichtlich auf dem Rückzug. In der Mitte des Bildes spielt sich eine spannende Szene ab: zwei namentlich bezeichnete Reiter „Graff von Hatzfeld“ und „Herr Feldmarschall Dorstensohn“ reichen sich die Hand. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Kupferstecher mit dieser Szene die Umstände Hatzfelds Gefangennahme darstellen wollte, die sich jedoch tatsächlich ganz anders abspielte. Der lateinische Erklärungstext steht über dem Bild.
Es handelt sich um eine Karte der Umgebung von Brünn; die Stadt wurde lediglich schematisch skizziert, ohne nähere Einzelheiten. Am Rande der Stadt befindet sich der Spielberg mit dem Schlossgebäude. In der gesamten Umgebung der Stadt stehen Fortifikationsbauten und Gräben der Eroberer verstreut Über dem Schloss steht der deutsche Erklärungstext, rechts in einem länglichen Feld ist die Legende: A–X. Unten in beiden Ecken sind zwei detaillierte Ansichten des Spielbergs, dazwischen eine detaillierte Skizze eines Grabens der Belagerer.
Es handelt sich um einen Kupferstich mit der Darstellung der Stadt Brünn. In der Stadt sind nachträglich die Kirchen gezeichnet; in der Umgebung befinden sich die Vorstädte und einige kleine nicht benannte Flüsschen. Links ist die Festung Spielberg. Die Inschrift „Brinn“ steht auf einem Zierband am linken Rand; unten auf beiden Seiten stehen Ziervignetten mit den Legenden: A–L und M–5.
Der große Kupferstich französischen Ursprungs zeigt die Stadt Rottenburg ob der Tauber mit Umgebung. In der abgebildeten Landschaft sind angetretene militärische Formationen angedeutet. Hinter der Stadt befinden sich dichte Wälder. Im Vordergrund links spielt sich eine Szene mit zwei Reitern ab, einer davon zeigt mit seinem Degen nach vorne. Links oben ist eine Zierkartusche mit allegorischen Emblemen und dem oben angeführten französischen Erklärungstext; rechts unten steht ein separates Feld mit einer ausführlichen Karte der Umgebung von Rottenburg. Oben sind weitere Embleme militärischen Charakters. Der Rahmen des gesamten Bildes besteht aus einer dekorativ gestochenen Einfassung.
Es handelt sich um ein Bild der Schlacht, die normalerweise als „bei Alerheim“ bezeichnet wird. Auf einem Hügel in der Mitte des Bildes ist die Position der bayerischen Armee, deren rechte Flanke auf dem Rückzug ist und zu flüchten beginnt. Um den erwähnten Hügel fließt die Wernitz. Unter dem Hügel rechts ist die französische Stellung. Unweit ist ein Weg nach Nördlingen angedeutet. Über dem Bild befindet sich der deutsche Erklärungstext, unten ist die umfassende Legende: 1–42, A–Z und 1–7.
In der Mitte der großen Karte befindet sich die Stadt Dinkelsbühl in Schwaben mit weiterer Umgebung, diese besteht aus Wäldern, einigen Teichen und Flüssen. In der Landschaft stehen Armeen und Fortifikationsbauten verteilt. Im Vordergrund spielt sich eine kleine Szene des Treffens des Herzogs d´Enghein (sog. Condé) mit General de Grammont ab. Rechts befindet sich eine Karte von Schwaben mit der entsprechenden Inschrift und mit einem Maßstab. In der rechten oberen Ecke ist ein separates Feld, darin wird das abgebildete Ereignis beschrieben, auf der anderen Seite steht der zitierte französische Text in einer Zierkartusche.